Anabell Eckmann

 

 

* 13.01.1990 - † 26.10.2008

 

Anabell habe ich im Juni 2007 kennen gelernt, als sie bei mir anrief, um sich nach einem Welpen zu erkundigen. Da ich zu dem Zeitpunkt den B-Wurf hatte, konnte ich ihr das Angebot machen, einmal vorbei zu kommen und die Welpen anzuschauen. Schnell war ein Termin vereinbart und Anabell kam mit ihrer Mutter Angela und einer Freundin vorbei. Nach einem schönen Nachmittag waren wir dann so verblieben, dass sie sich am nächsten Tag melden würde, um mir mitzuteilen, ob sie den Hund haben dürfte

( Anmerkung: ihre Mutter zählte zu diesem Zeitpunkt Hunde nicht zu ihrem Freundeskreis - was sich Gott sei Dank schnell geändert hat ).

Gleich am selben Abend rief sie mich freudestrahlend an und teilte mir mit, dass ihre Mutter zugestimmt hätte. Sie dürfe nun endlich ihren eigenen Hund haben. Wir haben uns dann schnell zu einem weiteren Treffen vereinbart.

Glücklicherweise hat Filou in Anabell ein Frauchen gefunden, die auch für Ausstellungen zu haben war und somit konnten wir unseren Kontakt reichlich ausbauen. Auch wenn Anabell nicht häufig mit auf Ausstellung war, sie hatte sehr großes Interesse daran.

Leider wurde im Oktober 2007 bei Anabell ein Knochenkrebs festgestellt, der inoperabel war. Sie durchlief eine wahre Tortur von Chemotherapien und Bestrahlungen und ist sogar im März 2008 für knapp drei Monate zur Behandlung in die Schweiz gefahren. In dem Zeitraum war Filou bei uns zu Besuch. Am 10. Juni kam Anabell dann zu uns, um ihren heiß geliebten Filou wieder in Empfang zu nehmen.

Es ging ihr den Umständen entsprechend gut und sie war sehr positiv eingestellt. Sie wollte sogar wieder in die Schule gehen. Leider konnte sie ihre positive Einstellung nicht für ihre Genesung umsetzen. Trotz gegenteiliger Aussagen fing ihr Tumor wieder an zu wachsen und es waren wieder Krankhausbesuche angesagt. Teilweise musste Anabell sogar einen Schmerzkatheter tragen, der sie in ihrer Bewegung stark einschränkte. Hier half ihr Filou sehr. Er kam beim Spielen auf sie zu und damit sie sich nicht bücken brauchte, reichte er ihr sein Spielzeug hoch, damit sie es wieder weg werfen konnte.

Anabell war bis zum Schluss ein positiver Mensch. Bei unseren vielen Telefonaten war immer ihre erste Frage an mich: "Wie geht es Dir ?"  Wir konnten uns aufgrund unserer Erkrankungen gut austauschen.

Am 27.10.2008 erhielt ich von ihrer Mutter Angela die Nachricht von Anabell`s Tod.

Anabell, wir vermissen Dich !!!

 

 

 

 

Anabell in Buchholz 2008

 

Anabell in der Schweiz 2008